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HGV weist pauschale Unterstellung des lvh zurück

29 August, 2014 | News

Der Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV) weist die pauschalen Unterstellungen des lvh, dass quasi eine ganze Kategorie nicht gewissen Bestimmungen entsprechend agieren würde, aufs Schärfste zurück.

Konkret geht es zunächst um den Vorwurf, dass die Hotelbusse auf nicht gesetzlich vorgesehenen Strecken fahren würden. Dieser Dienst ist ausschließlich ein Service für die eigenen Hotelgäste, um diese beispielsweise von Bahnhöfen oder Flughäfen abzuholen oder sie zu anderen Ausgangspunkten zu befördern. Der Dienst wird im Gegensatz zu den Mietwagenunternehmern unentgeltlich durchgeführt und ist laut einem Gutachten der Landesverwaltung somit nicht lizenzpflichtig. Diese Sicht teilt auch ein Gutachten der römischen Ministerien vom Jahr 2010. „Somit entbehrt die Behauptung des lvh-Präsidenten, dass die Hoteliers hier gegen Bestimmungen verstoßen würden, jeglicher Grundlage“, betont HGV-Präsident Manfred Pinzger.

Weiters verwehrt sich der HGV gegen die Behauptung des lvh, dass Hotels in ihren Wellness- und Beautyabteilungen Mitarbeiter beschäftigen würden, welche nicht die notwendigen beruflichen Voraussetzungen hätten.

„Wir fragen uns ernsthaft, wie Herr Lanz dazu kommt, den Hotelbetrieben pauschal zu unterstellen, diese würden die entsprechenden Bestimmungen nicht einhalten“, schreibt der HGV in seiner Pressemitteilung weiter. „Ohne qualifizierte und spezialisierte Mitarbeiter können nämlich in den Wellnessabteilungen die hohen Qualitätsansprüche der Gäste gar nicht erfüllt werden“, unterstreicht HGV-Präsident Manfred Pinzger. Es gibt somit in beiden Fällen keine Schlupflöcher, die es zu stopfen gälte, heißt es abschließend in einer HGV-Presseaussendung.