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unibz Design Festival 2014: Zentrum versus Peripherie

02 September, 2014 | News

Die Fakultät für Design und Künste organisiert das große Designfestival Centre Periphery: Vom 16. bis 20. September werden Workshops und Vorträge die Räume der Freien Universität Bozen beleben, bei denen Studierende auf junge Designtalente und bekannte Designbüros wie Gruppe, Roosje Klap oder Thomas Vailly & Zak Kyes treffen.

Centre Periphery versteht sich als Kommunikations- und Diskussionsplattform, gibt aber auch die Möglichkeit, an den vier Tagen ganz konkret Artefakte zu schaffen. Dies nicht nur für die Studierenden der Fakultät für Design und Künste in Bozen, sondern
auch für jene von Fakultäten und Akademien aus ganz Italien und dem Ausland und natürlich auch für Jungdesigner.

Studierende wie junge Designer werden in dieser Zeit von den Dozenten der Fakultät für Design und Künste in Bozen betreut, und
von so bekannten Designern wie Thomas Vailly aus Eindhoven, Roosje Klap aus Amsterdam und Gruppe aus Zürich unterrichtet. Zur
Abschlusskonferenz wird der Grafikdesigner Zak Kyes erwartet, dem Art Director der Architectural Association in London und
Mitbegründer des Verlagshauses Bedford Press.

Die Gastdesigner entwickeln ein Thema, das sich am Titel der Konferenz Centre Periphery inspiriert: Zentrum und Peripherie.
Während der Tagung, die auch als eine Art „Late Summer School“ verstanden werden kann, werden Vailly, Klap und Gruppe die Arbeiten der 60 Teilnehmer, die aus einer hohen Anzahl an Bewerbern ausgewählt worden sind, leiten und beobachten.

„Bozen ist sicherlich nicht neuralgischer Knotenpunkt des internationalen Diskurses über Design. Trotz der blühenden
Wirtschaft in Südtirol orientieren sich die wichtigen Firmen an internationalen Designbüros . Bozen findet sich nicht auf den
„Wegen“, die die Weltstädte des Designs miteinander verbinden. Die Frage die sich uns daher stellt ist jene, ob dieses unweigerliche sich
Verschieben des Blickfeldes hervorgerufen von der Lage/Entlegenheit unserer Universität nicht eine andere, neue Herangehensweise in unserer täglichen Entwurfsarbeit und Methodik generieren kann“, so Prof. Roberto Gigliotti, Organisator der Veranstaltung. „Wer so weit weg von den bekannten Designzentren agiert, kann sich aber z.B. von lokalen Produktionsweisen inspirieren lassen , wie das Handwerk, das besonders in unserer Region sehr stark an alte Traditionen anknüpft und daher stimulierend auf mögliche Neuinterpretationen wirken kann.“

Centre Periphery ist ein Projekt von Roberto Gigliotti, Ass. Professor für Interior & Exhibit Design, Jonathan Pierini, Forscher im Bereich
Graphic Design und Simone Simonelli, Forscher im Bereich des Digital Modelling.

Staff: Elisa Spigai, Sabrina Vegetti, Nina McNab
Graphic Design: Matteo Moretti, Jonathan Pierini
Webdesign: Matteo Moretti

http://centreperiphery.unibz.it

vic/01.09.2014