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Südtiroler Jugendring (SJR) mit Landesrätin Martha Stocker im Gespräch

Die neue Jobbörse des Landes, der Beitrag für Miete und Wohnungsnebenkosten und die SJR-Jugendberatungsstelle Young+Direct waren die zentralen Gesprächsthemen. SJR plädiert für eine jugendgerechte Jobbörse.

Der Südtiroler Jugendring (SJR) traf sich vor kurzem mit Landesrätin Martha Stocker, um seine Anliegen – insbesondere in Bezug auf die neue Jobbörse des Landes www.jobs.bz.it – zu besprechen. Mit dabei war auch Stefan Luther, Amtsdirektor des Amtes für Arbeitsmarktbeobachtung. „Gerade für junge Menschen ist es äußerst wichtig, dass sie Arbeitsstellen, die angeboten werden, auch leicht finden. Hier spielt die Jobbörse des Landes eine zentrale Rolle. Gerade deshalb ist es erforderlich, dass diese auch jugendgerecht gestaltet ist und weiterführende Informationen für Arbeitssuchende enthält, wie zum Beispiel Angaben zu Aus- und Weiterbildung“ nahm Martina De Zordo, SJR-Vorsitzende, zur neuen Jobbörse des Landes Stellung.

Der SJR macht sich schon seit Jahren dafür stark, dass eine zentrale „Online-Plattform“ geschaffen wird, die jungen Menschen jugendgerecht Informationen zu Stellenangeboten und rechtliche Informationen zum Thema „Arbeit“ bietet. „Leider ist die neue Jobbörse des Landes nicht so aufgebaut. Wir hoffen sehr, dass dieses nachgeholt wird“, so Tanja Rainer, SJR-Vorstandsmitglied.

Weiteres Thema der Ausspracht mit Landesrätin Martha Stocker war der Beitrag für Miete und Wohnungsnebenkosten. Mieter/innen, die ihre Herkunftsfamilie verlassen und einen Mietvertrag abgeschlossen haben, haben für den Zeitraum von einem Jahr ab Beginn des Mietverhältnisses nur Anrecht auf 50 Prozent des Beitrags zur Deckung der Mietkosten und Wohnungsnebenkosten. „Diese Regelung benachteiligt junge Menschen und sollte daher abgeschafft werden“ brachte De Zordo vor. Stocker sagte zu, zu überprüfen, ob dieses möglich sei.

Zudem berichtete Kevin Hofer, SJR-Geschäftsführer, über aktuelle Projekte und Tätigkeiten der SJR-Jugendberatungsstelle Young+Direct.