| Raritäten als Kunstgenuss |
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| Sonntag, 3. Dezember 2006 - 13:47 | |
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Die westliche Landeshälfte ist sehr reich an Burgen, was übrigens auch in der Bezeichnung „Burggrafenamt" seinen Niederschlag gefunden hat. Viele der dortigen Burgen, die in den Kunstwerken der Ausstellung zu sehen sind, sind aus verschiedenen Gründen einzigartig. Im westlichen Teil Südtirols liegen bekanntlich - um nur drei Beispiele zu nennen - das Stammschloss unseres Landes, Schloss Forst, in dem der berühmte Minnesänger Oswald von Wolkenstein eingesperrt und gefoltert worden ist, Burg Obermontani, wo eine uralte Handschrift des Nibelungenliedes entdeckt worden ist, und schließlich die Churburg mit der europaweit, wenn nicht weltweit reichsten und bestens erhaltenen Rüstungssammlung. „Es sind bewusst Bilder ausgestellt, die zwar nicht unbedingt die wertvollsten sind, sondern die zum Teil der Öffentlichkeit normalerweise gar nicht zugänglich sind, da sie sich in Privatbesitz befinden. Es handelt sich also um Bilder, die großteils nicht in Museen hängen und jederzeit betrachtet werden können: Raritäten eben," wie der Präsident der Südtiroler Sparkasse AG, Dr. Norbert Plattner, erklärt. Im Mittelpunkt der Ausstellung standen seit jeher Werke von Tiroler bzw. Trentiner (oder im historischen Tirol tätigen) Malern, jedes Jahr zu einem anderen Thema. Den derzeitigen Themenschwerpunkt bilden Burgen und Schlösser. So ist die heurige Ausstellung die zweite eines Drei-Jahreszyklus: Während im letzten Jahr Burgen aus dem Raum Bozen, Überetsch-Unterland im Mittelpunkt standen, ist heuer das Gebiet Burggrafenamt-Vinschgau an der Reihe und im nächsten Jahr das Puster- und Eisacktal. „Ein Dank gebührt dem Historiker DDr. Helmut Rizzolli und seinem Team von Schloss Runkelstein für ihre wertvolle Zusammenarbeit; in ihnen hat die Sparkasse einen kompetenten Partner und Berater für das gewählte Thema gefunden", erklärte Sparkassenpräsident Dr. Plattner. Südtirol gilt als das Land mit der größten Burgendichte in Europa, und der von diesen Gemäuern ausgestrahlten Faszination konnten sich auch die Künstler nicht entziehen. Folgerichtig hat sich also die größte und älteste Bank im Lande mit diesem Thema beschäftigt - so Sparkassenpräsident Dr. Plattner. Schließlich sind die ausgestellten Bilder auch im Sparkassenkalender 2007 abgebildet, der wie jedes Jahr in allen Geschäftsstellen kostenlos erhältlich ist. Der Ausstellungskatalog, der für Sammler und Kunstliebhaber zu einer gesuchten Tirolensie geworden ist, ist hingegen nur in der Sparkasse am Waltherplatz erhältlich.
Die Ausstellung
wurde heute vom Präsidenten der Südtiroler Sparkasse AG,
Die Ausstellung ist vom 1. Dezember bis einschließlich 21. Dezember von Montag bis Freitag (8.05 Uhr - 12.55 Uhr und 14.45 Uhr - 16.15 Uhr), jeden Samstag (9.00 Uhr - 12.30 Uhr) sowie am Maria-Empfängnis-Feiertag (8. Dezember) von 9.00 Uhr - 12.30 Uhr und 14.30 Uhr - 17.00 Uhr, frei zugänglich.
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