Coronavirus: Schutzausrüstung in Südtirol eingetroffen

by Radio Sonnenschein
Zivilschutz

Der Konvoi mit LKW’s – begleitet von Südtiroler Zivilschutz und Feuerwehr – ist gegen Mittag in Bozen Süd eingetroffen. (Foto: LPA/GNews)

LPA – Die vom Südtiroler Gesundheitswesen dringend benötigte Großlieferung an medizinischer Ausstattung ist heute (24. März) Mittag im Salewa Headquarter eingetroffen.

Die heute (24. März) Mittag im Salewa Headquarter in Bozen eingetroffeneGroßlieferung an medizinischer Ausstattung wird im Südtiroler Gesundheitswesen – speziell in den Krankenhäusern – dringend benötigt, wie Gesundheitslandesrat Thomas Widmann erklärt: „Diese Lieferung ist für die Ärzte, das Pflegepersonal und alle anderen in der Corona-Bekämpfung Beteiligten lebenswichtig.“

Schutzmasken 1

Blick in die Schachteln: 1,5 Millionen Schutzmasken, aber auch 400.000 Schutzanzüge sowie 30.000 Schutzanzüge für den aseptischen Gebrauch sind eingetroffen. (Foto: LPA/GNews)

Logistische Unterstützung beim Transport der Masken von China nach Südtirol war von der österreichischen Bundesregierung gekommen. Landeshauptmann Arno Kompatscher unterstreicht: „Das war ein wichtiger Akt der Nachbarschaftshilfe. Er hat uns ermöglicht, auf sicherem und schnellem Weg mit dem Schutzmaterial versorgt zu werden.“

Die Lieferung besteht aus mehreren Elementen, die zur persönlichen Schutzausrüstung gehören (PSA) – darunter insgesamt 1,5 Millionen Schutzmasken (chirurgische sowie FFP2 und FFP3-Masken), 400.000 Schutzanzüge sowie 30.000 Schutzanzüge für den aseptischen Gebrauch, sprich für den Einsatz im sterilen Bereich wie Operationssäle.

„Diese dringend notwendige Lieferung ist eine herausragende Gemeinschaftsleistung zwischen Südtiroler Privatunternehmen, dem Sanitätsbetrieb und der Südtiroler Landesregierung“, unterstreicht Widmann.

Fercam

Vorbildliche Zusammenarbeit mit der Südtiroler Wirtschaft: Fercam-Lastkraftwagen treffen beim Salewa-Headquarter in Bozen Süd ein. (Foto: LPA/GNews)

Ursprung dieser Zusammenarbeit war ein Appell des Gesundheitsressorts und desSüdtiroler Sanitätsbetriebs über den Unternehmerverband: Man bat Südtiroler Unternehmen mit Kapazitäten zur Herstellung benötigter Materialien, sich aktiv zu melden. „Dank dem ausgezeichneten Zusammenspiel vieler engagierter Akteure können wir nun mitteilen, dass wir vorerst wieder gut mit Schutzausrüstung ausgestattet sind“, betont der Generaldirektor des Sanitätsbetriebs, Florian Zerzer.

Die Oberalp-Gruppe hatte über ihren Salewa-Lizenzpartner in China die Produktion in der chinesischen Stadt Xiamen möglich gemacht. 18 Lastkraftwagen des Südtiroler Transport- und Logistikunternehmens Fercam haben die in 25.000 Kartons verpackten Güter nach Bozen geführt, begleitet vom Südtiroler Zivilschutz und der Feuerwehr.

Auch die Lieferung der Halstücher für die Vorbeugemaßnahmen in der breiten Bevölkerung war Ergebnis der Zusammenarbeit Südtiroler Unternehmen mit der öffentlichen Verwaltung, die vom Unternehmerverband koordiniert wurde.

Schutzmaerialien

Abladen der Schutzmaterialen im Salewa-Headquarter. Danach werden sie in Sütdirol verteilt. (Foto: LPA/GNews)

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