Raika Lana

Ethereum: Für die kommende Mining-Umstellung sind jetzt Grafikkarten nicht mehr notwendig

by Radio Sonnenschein
Ethereum: Für die kommende Mining-Umstellung sind Grafikkarten nicht mehr notwendig

Ethereum: Für die kommende Mining-Umstellung sind Grafikkarten nicht mehr notwendig

Ethereum: Für die kommende Mining-Umstellung sind jetzt Grafikkarten nicht mehr notwendig

Die Entwickler von Ethereum (Bitcoin-Alternative) wollen das Mining-Verfahren ihrer Kryptowährung in den nächsten Monaten umstellen.

Das energieintensive Errechnen mittels Grafikkarten würde damit wegfallen.
Der Strombedarf würde dabei insgesamt um rund 99,95 Prozent sinken.

Das ursprünglich erst für nächstes Jahr geplante ETH-2.0-Update für die Umstellung von „Proof of Work“ (PoW) zu „Proof of Stake“ (PoS) soll laut einer Ankündigung der Ethereum Foundation noch in diesem Jahr ausgerollt werden. Durch die Umstellung des Konzepts zum Errechnen der Kryptowährung werden die Blöcke dann nicht mehr durch das rechenintensive Suchen von passenden Hashes bestätigt, sondern zur Validierung eine Mindestmenge Ether hinterlegt werden, wobei es im Testnetzwerk derzeit 32 ETH sind.

Simple Einplatinencomputer, wie der Raspberry Pi können verwendet werden

Werden die Blöcke wahrheitsgemäß bestätigt, gibt es die Coins als Belohnung, während das Einspielen falscher Ergebnisse in das Netzwerk ohne die Bestätigung durch andere Teilnehmende den hinterlegten Ether-Anteil reduziert. Statt wie bisher vor allem mittels Grafikkarten neue Blöcke entsprechend energieintensiv zu berechnen, führen PCs nach dem ETH-2.0-Update nur noch eine öffentliche Datenbank, was laut heise.de beispielsweise selbst mit simplen Einplatinencomputern, wie dem Raspberry Pi, funktioniert. Die benötigte Energie zum Bestätigen der Blöcke soll derweil durch die Umstellung schlagartig um rund 99,95 Prozent fallen.

Ethereum wäre nach dem Update demnach die größte Kryptowährung, die nach diesem Prinzip arbeitet. Dabei läuft bereits seit Ende 2020 eine sogenannte Beacon-Chain samt Staking zum Testen des ETH-2.0-Updates, wobei letztlich beide Blockchains zusammengelegt werden sollen. Es wird gemeinhin erwartet, dass sich durch die Umstellung auch die zuletzt exorbitante GPU-Nachfrage und die daraus resultierende -Knappheit normalisiert. Unterdessen wurde das ursprünglich für dieses Jahr geplante „Sharding“-Update zur besseren Skalierung und Senkung der Transaktionsgebühren zugunsten von ETH 2.0 auf 2022 verschoben.

Quellen:

https://www.pcgameshardware.de

ethereum.org via heise.de

raspberry pi

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