Spezial-Mobility Point in Untermais/Meran am 28. Juli

by Radio Sonnenschein

Am Dienstag 28. Juli 2020 gastiert der Mobility Point des Interreg-Projekts MENTOR von 8 bis 13 Uhr auf dem neuen Bauernmarkt in der Tennisstraße in Untermais. Für 2021 plant die Gemeinde Meran zusammen mit SASA einen Pilotversuch mit einem Kleinbus auf Abruf im Gebiet zwischen Unter- und Obermais, das derzeit kaum vom ÖPNV bedient wird. An die Anrainer-Haushalte der geplanten Strecke wurden Flyer mit der Einladung zur Teilnahme einer Online-Umfrage ausgeteilt.

Mobillity Point Meran 2Der Mobility Point ist als regelmäßige Einrichtung an zehn Freitagen von 15 bis 20 Uhr am Bahnhof beim Ausgang der Unterführung als Dienst an die Bürger*nnen geplant. Fahrräder werden kostenlos durchgecheckt und es gibt Hilfestellung für die Anmeldung und Nutzung des neuen Bike-Sharings in Meran.

Morgen (Dienstag, 28. Juli) gastiert der Infopoint für innovative Mobilitätsformen samt Gratis-Fahrrad-Check in der Tennisstraße in Untermais. Bei diesem Spezial Mobility Point dreht sich alles um den geplanten On-Demand-Bus, welcher im nächsten Jahr testweise für ein paar Monate auf einer Strecke zwischen Obermais und Untermais verkehren wird.

Projekt Rufbus wird erklärt

Geplant ist ein Kleinbus mit bis zu neun Plätzen – unter Einhaltung der derzeitigen Covid-Bestimmungen können fünf Passagiere mitgenommen werden. Die Fahrt kann in einer bestimmten Zeitspanne per App oder Anruf mindestens eine Stunde vor Fahrtantritt vorgemerkt werden. Der Bus fährt alle Abholpunkte der geplanten Strecke an, für welche eine Reservierung vorliegt.
Vorgesehen ist, dass der Dienst einmal pro Stunde angeboten wird. Für die Feinabstimmung dieser Daten zum On-Demand-Dienst wird eine Umfrage unter den Anrainern durchgeführt, sodass möglichst auf die Bedürfnisse eingegangen werden kann und ausgelotet wird, wie viel Flexibilität bei den Abfahrtszeiten für die Nutzer*innen akzeptabel ist.

Außer den Radcheckern und dem Bike-Sharing-Team werden diesmal auch Vertreter*innen der SASA und NOI Tech Park am Mobility Point dabei, um allen Interessierten das Projekt des Rufbusses zu erklären, sowie von der Bevölkerung Inputs für dessen Planung einzuholen.

Am Stand gibt es auch Hilfestellung zu der Online-Umfrage zum Pilotversuch, zu der alle Anwohner*innen der Bus-Strecke dieser Tage eingeladen wurden. Anrainer*innen der geplanten Strecke, welche die Online-Umfrage lieber auf Papier ausfüllen, können dies von 8:00 bis 13:00 Uhr ebenfalls direkt Stand tun.

Mobilität der Zukunft: Meran übernimmt Vorreiter-Rolle

„Meran will Vorreiter beim öffentlichen Verkehr werden, weshalb die Stadt auf Großprojekte wie die Standseilbahn nach Schenna und Tirol setzt, und auf smarte Konzepte wie den Rufbus. Damit bringen wir den öffentlichen Verkehr auch noch in die letzten Ecken von Meran. Alle Meranerinnen und Meraner sollen – so unser Ziel – eine Bushaltestelle in der Nähe ihrer Wohnung haben“, so die verantwortliche Stadträtin Madeleine Rohrer.

Der geplante Rufbus ist Teil des dreijährigen Interreg-Projektes Mentor. Im Zuge dieses Projekts wurde bereits das neue Bike-Sharing in Meran entwickelt und im November letzten Jahres die erste öffentlich zugängliche Vorführung eines selbstfahrenden Shuttles in Italien durchgeführt. Zusammen mit den Projektpartnern NOI Techpark und SASA sowie mit den Schweizer Partnern, der Gemeinde Brig-Glis und Postauto, testet die Gemeinde Meran über den Projektzeitraum von 2019-2021 innovative Mobiltätsformen.

Um alle Mobilitätsdienste zu vernetzen wird das Portal mobility.meran.eu weiter ausgebaut und mit einer Routingfunktion ergänzt. Im Sinne von „Mobility as a Service“ werden nachhaltige Mobilitätsformen wie Zug, Bus, Bike-Sharing und Carpooling verbunden und können dank Echtzeitdaten von Ankünften und zur Verfügung stehender Leihfahrzeuge effizient multimodal genutzt werden.

 

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