Aktion „Bitte sucht Danke“: Flashmob am Theaterplatz in Meran – Video

by Radio Sonnenschein

Bitte sucht Danke 2018Meran setzt auf mehr Respekt im Rad- und Fußverkehr. Die Stadt will die Verkehrsprobleme lösen, auch diejenigen zwischen Radfahrern und Fußgängern. Neben einem neuen Mobilitätskonzept, neuen Infrastrukturen und Services will die Stadt Meran in Zukunft verstärkt mit den Menschen selbst arbeiten.

Daher hat die Gemeinde Meran die Kampagne „Seite an Seite“ gestartet. Die Hauptaktion ist ein Straßentheaterprojekt unter der Regie von Dietmar Gamper. Mit Jugendlichen hat er am Thema “Miteinander” arbeiten und Aktionen im öffentlichen Raum gestartet.

Für rund fünf Minuten verwandelte sich der Theaterplatz in Meran am Samstag 26. Mai 2018 gegen 11 Uhr zur Musical-Bühne. Die Botschaft der singenden SchülerInnen der Hotelfachschule Kaiserhof, der Mitarbeiter der SASA und der Musiker unter Leitung des Theatermachers Dietmar Gamper: respektvolleres Miteinander, mehr Selbstverantwortung, und mehr Gelassenheit im Verkehr.

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Viele Konflikte im Straßenraum entstehen durch Missverständnisse, mangelndem Respekt oder zu wenig an Verantwortungsbewusstsein im engen Raum. Regeln allein reichen nicht aus. Kultur und Informationen sind ausschlaggebend für das Verhalten der Menschen auf Merans Straßen. Daher hat die Gemeinde Meran die Kampagne „Seite an Seite“ lanciert, mit der sie ein respektvolles Miteinander fördern will. “Mit dieser Reihe von kreativen Aktionen wollen wir die BürgerInnen zum Nach- und Umdenken animieren. Ein gemeinsames Miteinander braucht Rücksicht und Entgegenkommen. Ein höfliches Bitte wird immer ein freudiges Danke zurückbekommen,” so Mobilitätsstadträtin Madeleine Rohrer.

Der Höhepunkt der Kampagne fand am Samstag 26. Mai 2018 kurz nach 11.00 Uhr am Theaterplatz in Meran statt. Für ein paar Minuten verwandelte sich der viel befahrene Platz im Herzen der Stadt zur Bühne. Die Geschichte ist schnell erzählt: Ein besonders eiliger Radfahrer und ein Fahrer des städtischen Busdienstes SASA kommen sich in die Quere und schließlich in die Haare. Der Radler (Daniel Faranna) und der Busfahrer (Domenico Bertolini) werfen sich im Duett gegenseitig Unachtsamkeit vor. Ein Blumenmädchen (Dora Hofer) klettert auf das Dach des Linienbusses und greift singend in den Streit ein: „Ein Prego, ein Bittschian, un Grazie, a Donkschian, un sorriso und a bisl an Verstond, jatz tiats enk vertrogen und gebs enk die Hond“. Unterstützt wird sie von einem Chor, zwei Klarinettistinnen der Hotelfachschule, der Böhmischen aus Riffian, dem Pianisten Lukas Erb und Gitarristen Andreas Ladurner. Der Busfahrer und der Radler versöhnen sich mit musikalischem Happy End, worauf Chor und Blaskapelle in den Bus einsteigen und weiterfahren.

Das Musical mit deutsch-italienischem Text wurde von den SchülerInnen der Hotelfachschule Kaiserhof unter der Leitung vom Theatermacher Dietmar Gamper selbst geschrieben und in den letzten Wochen nach Unterrichtsende in zahlreichen Proben einstudiert mit der Choreografin Martina Marrini. Der Text wurde von Simon Gamper, musikalischer Leiter und Tonmeister des Projekts, vertont. „Die Jugendlichen haben ihre ganz eigene Sicht auf das Thema und es mit viel Kreativität, Enthusiasmus, Einsatz und Mut dargestellt“, so Regisseur Dietmar Gamper.

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Quelle: Gemeinde Meran

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