
Hinter den Kulissen der olympischen Spiele 2026: 1.200 Freiwillige des Weißen Kreuzes schreiben Geschichte
Größter Sanitätsdienst der Vereinsgeschichte: Weißes Kreuz zieht Olympia-Bilanz
Mit dem Abschluss der Paralympics in Cortina endet das größte Kapitel in der Einsatzgeschichte des Weißen Kreuzes. Was bleibt, sind wertvolle Erfahrungen, internationale Anerkennung und ein gestärkter Teamgeist als Fundament für kommende Aufgaben.
„Olympia hat einmal mehr bewiesen, was wir als Vereinsfamilie gemeinsam bewegen können. Entscheidend waren nicht nur die akribische Vorbereitung, sondern vor allem die Professionalität und die Leidenschaft unserer Leute“, resümiert Alexander Schmid, Präsident des Weißen Kreuzes. Der Erfolg gebühre in erster Linie den über 1.200 Freiwilligen, die bei den Spielen in Antholz und Cortina im Dauereinsatz waren.
Ein Einsatz der Superlative
Das Aufgabenspektrum war gewaltig: Von der direkten Versorgung an den Rennstrecken und in den Zuschauerbereichen über den Dienst in der Polyklinik bis hin zum Rettungs- und Krankentransport. Auch der Zivilschutz leistete im Basecamp Enormes, um die Verpflegung und Unterbringung der Einsatzkräfte sicherzustellen.
Die Zahlen im Überblick:
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31 Renntage im Dauereinsatz.
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Spitzenzeiten mit über 50 Sanitätern zeitgleich in Antholz und Cortina.
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Rund 100 Notfalleinsätze allein über die Polyklinik Antholz, davon 39 mit Notarzt-Begleitung.
Auch abseits der Pisten war das Weiße Kreuz präsent – ob bei der Biathlon-Gaudi oder den feierlichen Zeremonien.

Logistische Meisterleistung und starke Partnerschaften
Präsident Schmid betont, dass dieser Erfolg das Ergebnis monatelanger Planung war: „Die logistischen Anforderungen waren durch die räumliche Trennung der Einsatzorte enorm. Dank intensiver Schulungen, Test-Events und einer engen Abstimmung an den Koordinierungstischen waren wir jedoch bestens gerüstet.“
Ein Schlüssel zum Erfolg war die nahtlose Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Sanitätsbetrieb, dem Amt für Bevölkerungsschutz, dem olympischen OK-Team sowie dem italienischen Dachverband ANPAS. Auch die tatkräftige Unterstützung durch das europäische Hilfsnetzwerk Samaritan International unterstrich die internationale Schlagkraft des Vereins.

Ein Fundament für die Zukunft
Direktor Ivo Bonamico zieht ebenfalls eine positive Bilanz: „Dieser Einsatz war eine Reifeprüfung. Die Spiele haben nicht nur unsere operative Einsatzbereitschaft unter Beweis gestellt, sondern auch unsere internationale Vernetzung gestärkt. Das ist eine solide Basis für alles, was kommt.“





