Mit seinem neuen Lyrikband “Träume aus weißem Salz” war Bertrand Huber Gast im “Montagstreff”. Nach nur einem Jahr veröffentlichte er damit den Nachfolger von “Windwechsel”, den er 2016 herausgegeben hatte. Erneut sind es zarte, feingesponnene Wortgebilde, die den Leser mitnehmen in Naturbetrachtungen und Welten zwischen Traum und Wirklichkeit. Sechs Zyklen (Nirgendwo, Kirschblüten, Tierleben, Zugfahrt, Traumbilder und Aufbruch) mit jeweils fünf oder zehn Gedichten sind entstanden. Zwar in einen festen, formalen Rahmen gesetzt, gibt der Inhalt der Verse breiten Raum für Bilder, die im Kopf des Lesers wachgerufen werden.

Warum brauchen Menschen Poesie und wann kann man sie als gelungen betrachten? Weshalb schreibt Bertrand Huber Lyrik und nicht Krimis oder Abenteuerromane? Wieviel Arbeit steckt in einem Gedichtband und wie schaut diese Arbeit genau aus? Dies sind nur einige der Fragen, die Barbara Bonmann ihrem Gast stellte. Dazu las Bertrand Huber einige seiner neuen Gedichte und ließ die Hörer so eintauchen in eine Welt gefüllt mit sprachlichen Kostbarkeiten.

Nachhören kann man diese lyrische Stunde wie immer im Download und wer Bertrand Huber gerne live erleben möchte: Er liest diesen Freitag, den 13. Oktober ab 20.00 Uhr in der Gärtnerei Galanthus in Lana aus seinem neuen Werk, musikalisch begleitet wird er dabei von Anna Weithaler und Laurin Wenter. Eine weitere Lesung findet am 15. November um 20.30 Uhr in Meran im Theater in der Altstadt statt.