Die Bühne ist bereitet: Ab Sonntag macht die 14. Sparkasse Alperia Trophy Bozen wieder zum Treffpunkt des internationalen Spitzentennis. Beim mit 30.000 US-Dollar dotierten ITF-M25-Turnier geht es um 25 ATP-Punkte für den Sieger, dazu sorgen Night Sessions und ein Teilnehmerfeld aus sieben Nationen für Tennis-Atmosphäre.
Im Mittelpunkt steht diesmal vor allem ein Name: Alexander Weis. Der Bozner kommt nach starken Auftritten bei zwei Turnieren in Frankreich mit viel Selbstvertrauen nach Hause. Nach seiner Handgelenksverletzung nähert sich der Spieler des TC Rungg wieder seiner Topform – und will nun den ersten Südtiroler Heimsieg in der Geschichte des Turniers holen.
Mit der Auslosung der Qualifikation am Samstag beginnt die Sparkasse Alperia Trophy offiziell. Am Sonntag werden die letzten Plätze für das Hauptfeld vergeben, das am Montag im Einzel und Doppel startet. Das Finale steigt am Samstag, 1. August. Am Freitagabend lädt der TC Bozen außerdem zur traditionellen Sparkasse Alperia Party. Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr kehren auch die Night Sessions zurück.
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Alles hofft auf Alexander Weis
Vielleicht ist es diesmal so weit: Alexander Weis geht mit reichlich Rückenwind in das Heimturnier. Der Lokalmatador wohnt nur wenige Gehminuten von der Anlage entfernt und überzeugte zuletzt in Frankreich mit starken Leistungen.
Auch bei der Sparkasse Alperia Trophy hat Weis bereits für Aufsehen gesorgt. Im Vorjahr erreichte er das Halbfinale, 2021 schaffte er es sogar bis ins Endspiel. Dort musste er sich dem heutigen ATP-Star Matteo Arnaldi geschlagen geben.
Seit Jahren wartet Südtirol auf einen Heimsieg bei seinem wichtigsten Herrenturnier. Auch Thomas Holzer stand 2014 im Finale, unterlag dort jedoch dem Franzosen Guillaume Ruffin. Nun soll Weis dieses Kapitel neu schreiben.
Internationale Konkurrenz und starke Südtiroler
Die Konkurrenz ist erneut stark. Spieler aus sieben Nationen stehen im Hauptfeld, angeführt wird die Setzliste vom Tiroler Sandro Kopp (ATP 293).
Neben Weis sind mit Giovanni Oradini, Stefano D’Agostino und Manuel Plunger drei weitere Spieler aus der Region Trentino-Südtirol direkt für das Hauptfeld qualifiziert.
In der Qualifikation stehen Maxi Figl und Nicolò Toffanin. Auch die Wildcards gehen an Spieler aus der Region: Nicola Rispoli erhält einen Startplatz im Hauptfeld, Christian Bacher und Moritz Kolbe dürfen in der Qualifikation antreten. Alle drei überzeugten in dieser Saison mit starken Leistungen für die B1-Mannschaft des TC Bozen, die den Aufstieg in die Serie A2 nur knapp verpasste.
Große Bühne für den TC Bozen
Bei der offiziellen Präsentation im Klubhaus wurde die Bedeutung des Turniers von zahlreichen Ehrengästen unterstrichen. Unter anderem waren Bozens Vizebürgermeister Stephan Konder, CONI-Südtirol-Präsident Alex Tabarelli, FITP-Südtirol-Präsident Marco Cordaro, Roland Sandrin vom italienischen Tennisverband, TC-Bozen-Präsident Christoph Laichner sowie Vertreter von Sparkasse und Alperia dabei.
Roland Sandrin betonte den großen finanziellen und organisatorischen Aufwand hinter einem Turnier dieser Größenordnung. Marco Cordaro hob vor allem die Bedeutung für den Nachwuchs hervor: Junge Spieler hätten die einmalige Möglichkeit, internationales Spitzentennis hautnah zu erleben.
CONI-Präsident Alex Tabarelli bezeichnete die Sparkasse Alperia Trophy als größtes Herrenturnier Südtirols. Tennis lebe in Bozen, sagte Tabarelli – nun sei es an der Zeit, endlich einen Südtiroler Sieger zu feiern.
Auch Turnierdirektor Stefan Laimer setzt auf Alexander Weis: Er komme mit viel Selbstvertrauen aus Frankreich zurück. Sein Wunsch sei natürlich, dass am Ende ein Südtiroler ganz oben stehe. Das Niveau des Turniers werde jedenfalls erneut ausgezeichnet sein.



